Kein Sieger im Topspiel. Die Tormaschine der Liga kam am Sonntag zu uns und wir wollten dem Gast den 3. Tabellenplatz streitig machen. Wir wussten natürlich um die Stärken des Gastes und spielten entsprechend. Das hat auch sehr gut geklappt und unsere Defensive hat dem Gast die Zähne gezogen. Ganze 3 Abschlüsse, die aufs Tor kamen, hat unsere Abwehr zugelassen. Unsere Offensive zeigte gute Ansätze und konnten sich ganze 5-mal durchsetzen. Das Chancenverhältnis nach dem Spiel stand also 5:3 Pro DSC. Die erste Chance hatte Christian Krüer der nach einem Freistoß den zweiten Ball bekam und 10 Meter vor dem Tor mit links neben her schoss. Es waren 13 Minuten gespielt. In der ersten Halbzeit wurde bereits mit hohem Tempo gespielt und Lienen versuchte mit Pässen in die Tiefe oder langen Bällen seine Angreifer einzusetzen. Damit kam unsere Defensive ganz gut zurecht. Ludwig Schmiemann löste seine Aufgabe sehr gut und hatte bei Ballbesitz die Ruhe weg. Mehrere male ließ er seinen Gegenspieler ins Leere laufen, wenn wir den Ball hinten raus spielten. Generell standen alle Verteidiger incl. Markus Gripskamp im Tor sehr gut und machten wenig Fehler. In der ersten Halbzeit müssen wir vermutlich den Lienenern etwas mehr Ballbesitz zugestehen. Das erste Tor des Tages schoss dann Rouven Hädrich. Wir eroberten uns den Ball in der gegnerischen Hälfte, Rouven wurde angespielt und er schoss direkt aus der Drehung. Aus gut 18 Metern schlug der Ball neben dem kurzen Pfosten ein. Das löste zunächst etwas die Spannung und das Spiel wurde mutiger. Aufpassen mussten wir ständig bei schnellen Kontern. Ein schmeichelhafter Freistoß 20 Meter halb links vor unserem Tor sorgte dann für den Ausgleich. Markus Ahmann ging samt Gegenspieler zum Kopfball hoch und Markus bekam den abgeprallten Ball an den Oberarm. Pfeift nicht jeder. Auch den Freistoß der zunächst von Markus Gripskamp gehalten wurden wir nicht bei jedem Schiri wiederholt. Unserer Meinung nach lag ein Stürmerfoul vor der Ausführung vor, da dieser unserem Verteidiger in die Hacken stolperte. Sei es drum. Der Freistoß wurde wiederholt und sehr stark an den langen Pfosten in die Maschen befördert. Es spielte sich viel im Mittelfeld ab und Lienen versuchte immer wieder den Ball hinter die Kette zu befördern. Das haben wir sehr gut verhindert. Auf beiden Seiten passten die Abwehrreihen auf, nicht den kleinen Fehler zu machen, der zum möglichen Gegentreffer führen könnte. Mit dem 1:1 ging es in die Pause.
In der zweiten Halbzeit wurden wir mutiger und setzten den Gast früher unter Druck. Da Lienen zunehmend direkte Pässe in die Offensive spielen wollte und wir im Mittelfeld gut in den Zweikämpfen standen, war es logisch früher draufzugehen. Das klappte auch so weit, dass der Gast dann häufiger klären musste, ohne das Spiel öffnen zu können. Nach einem schnellen Ballgewinn und Pass in den Lauf von Florian Rahe verpasste er leider das Tor um wenige Zentimeter. In Bedrängnis schob er am heraus eilenden Torwart vorbei. In einem ähnlichen Lauf scheiterte er am Keeper, der sich breit machte. Der Pass kam von Jozséf Till, der in der Zentralen zwei Gegner stehen ließ und in die Tiefe spielte. Nach einem Eckball verpasste auch der Torschütze zum 1:0 Rouven Hädrich aus 14 Metern. Der Ball wurde zunächst geklärt, dann wieder geflankt und der zweite Ball landete vor Rouvens Füßen. Der Gast blieb via Konter stets gefährlich, aber zwingender waren wir in der Phase des Spiels. Das 2:1 lag durchaus in der Luft. Spätestens bei einem Foulspiel an Jozséf Till, der in den Strafraum eindrang und von zwei Gegenspielern in die Zange genommen wurde. Er legte den Ball zwischen beide hindurch und einer ließ das Bein stehen. Ziemlich klare Sache und im Strafraum. Der Pfiff blieb aus. "Da haben se aber Glück gehabt", sagte ein Lienener Fan älteren Semesters, der neben uns stand. ABER wenn du sie nicht machst... Es war aber auch so, dass dies die einzigen Chancen waren, die wir hätten machen können. Beide Abwehrreihen machten Ihre Sache sehr gut. Dann kam der besagte Konter. Alle waren aufgerückt, der Ball ging verloren und wurde direkt hinter unsere Abwehr geschlagen. Der Angreifer war schneller und hob den Ball über den heraus eilenden Markus Gripskamp zum 1:2. Zum Glück warf uns dieser Treffer nicht allzu sehr zurück. Es wurde aber sehr schwer, da sich Linenen nun bereits ab der 70. Minute bei allen Gelegenheiten sehr viel Zeit nahm. Auch war jedes Foulspiel begleitet von Behandlungsphasen. Letztlich egal, wird eh nachgespielt. Und das wurde es auch. Wir wechselten offensiv und drückten auf den Ausgleich, ohne zu guten Chancen zu kommen. Lienen verteidigte und das auch teilweise konsequent. Weiterhin mussten wir aufpassen, dass ein langer Ball nicht durchrutscht. Die Nachspielzeit war bereits angebrochen und das Spiel war weiterhin offen. Eine Hereingabe wurde vom Gast halb geklärt, zwei Lienen Spieler gingen zum Ball und ein DSC Akteur störte. Der Ball sprang hoch und ein Linener bekam ihn an den Arm, der nicht anlag. Im Zweikampf mit unserem Spieler fiel der zweite Gästespieler und forderte Foulspiel. Da hatte der Schiri aber bereits gepfiffen. Die Lienener dachten, es hätte Foulspiel gegen Dörenthe gegeben, Jozséf Till legte den Ball allerdings direkt auf den Elf Meter Punkt, so wie einige DSC Fans auch Handspiel riefen. Und so hatte es auch der Schiedsrichter gesehen. Er hatte das Handspiel gepfiffen. Klar, dass es unendliche Diskussionen gab. Hätten wir bestimmt auch in der Szene in der Nachspielzeit gemacht. ABER nicht mit der Vehemenz. Vor allem auch nach dem Spiel. Aber zunächst versenkte Jozséf Till den Strafstoß zum 2:2. Diskussionen ohne Ende nach dem Spiel, aber auch die zwei Lienen Fans, die neben uns standen, sagten, dass das 2:2 absolut gerecht ist und uns ja auch ein Elf-Meter im Spiel beim Stand von 1:1 nicht gegeben wurde.
Das Spiel war schnell, das Spiel war umkämpft. Spielerisch war es auf rutschigem Untergrund nicht das beste Spiel, aber es war bis zur letzten Minute spannend. Entscheidend war, dass wir über die ganze Spieldauer konzentriert waren und unser Ding durchgezogen haben. Wir haben aus dem Spiel einen Treffer zugelassen und einen sehr guten Freistoß reinbekommen. Die Offensive der Lienener hatte kaum Chancen. Unsere geschlossene Defensivleistung hat wieder den Rückhalt gebracht, den wir brauchen. Die Verteidiger um Markus Ahmann und vor Markus Gripskamp haben sehr gut zusammen gespielt und Ihre Aufgaben souverän gemeistert. Das Mittelfeld hatte spielerisch gegenüber dem Gast leichte Feldvorteile vor allem in der zweiten Halbzeit. Offensiv haben wir uns die Chancen erarbeitet. 5 sehr gute Chancen habe ich auf dem Zettel. Da fehlt uns einfach noch das Glück davon noch 1 oder 2 wegzumachen. Kriegen wir aber den Elf-Meter und machen das 2:1 ... . Unsere Abwehrleistung und unser Zweikampfverhalten war heute wieder richtig gut. Wir sind das Tempo mit gegangen und haben unser Spiel gemacht. Und wieder wäre ein Sieg durchaus möglich gewesen. Nun haben wir eine kurze Pause und dann steht der nächste Kracher auf roter Erde an. Dienstag ist der BSV zu Gast.
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