2:1 Sieg über Uffeln
Wie im Hinspiel wollten wir den Gegner früh unter Druck setzen und zu Fehlern zwingen. Die Zentrale sollte geklärte Bälle abfangen und den Angriff einleiten. Das funktionierte zunächst sehr gut, auch wenn es viel Laufarbeit erforderte. Uffeln hatte unter Druck, mühe sich spielerisch zu befreien. Befreiungsschläge oder Fehlpässe brachten uns in Ballbesitz. Eine solche Balleroberung brachte die erste große Chance, die Georg Michel per Kopf abschloss. Der SV Uffeln Keeper zeigte eine Glanzparade und verhinderte das mögliche 1:0. In der 17. Minute machte dann Ole Biekötter das 1:0. Er bekam den Ball in den Lauf, dribbelte an und schob am Keeper vorbei zur Führung. Zu dem Zeitpunkt nicht überraschend. Der Gastgeber tat sich schwer spielerisch zur Entfaltung zu kommen. Unsere Defensive Leistung und Disziplin war sehr gut. Wenn der Gast zu Offensivaktionen kam, dann gingen dem oft Einzelaktionen voraus oder lang geschlagene Bälle. In der Zentralen war der DSC einfach griffiger. Benedikt Bußmann und Florian Rahe liefen vieles ab und entschieden auch viele Zweikämpfe für sich. Steffen Klaas und Phillip Bensmann standen auch sehr gut. Generell war die defensive Leistung aller Spieler stark. Das Spiel war bestimmt nicht von Passstafetten oder technischen Highlights durchzogen, sondern eher ein schnelles kampfbetontes Spiel in dem auch der freie Raum mit langen Bällen gesucht wurde. Das tat aber der Spannung keinen Abbruch. Für Torgefahr sorgte der Gast bei Standards. Eckbälle oder Strafstöße aus dem Halbfeld kamen gefährlich. Solch einen musste Markus Gripskamp in der ersten Halbzeit mit größtem Einsatz entschärfen. Nach einer scharfen Ecke konnte aber auch er den Ausgleich in der 40. Minute nicht verhindern. Alle auf 0 gestellt ging es in der zweiten Halbzeit weiter. Leichte spielerische Vorteile bei uns, Uffeln wollte mit langen Diagonalbällen zum Erfolg kommen. Es kam zu mehreren Laufduellen die aber von unseren Verteidigern entschärft werden konnten. Es ergaben sich für uns gut zu bespielende Räume denn der Gast stand hinten offener. Zweimal kamen wir über Außen durch aber fanden keinen Abnehmer vor dem Tor. Der Gast brachte im letzten Drittel einfach nicht den letzten Pass an den Mitspieler. Die größte Torgefahr bestand nach einem Pressschlag den Torwart Markus Gripskamp einging und danach liegen blieb. Das Tor war leer aber Uffeln schoss daneben. Das hätte dem Spiel eine andere Richtung geben können. So war es dann in der 76. Minute Ole Biekötter der seine Torjägerqualität erneut unter Beweis stellte. Nach einer Ecke klärte der Gast zunächst aus dem Strafraum, Ole lief ein und nahm das Leder, 18 Meter vor dem Kasten, einfach mal Volley. Die Kugel flog wie ein Strahl mit geschätzten 130 km/h in den langen Giebel. Unhaltbar. Ein Tor der Kategorie: "Den kann man mal so machen". Der Gastgeber versuchte nun alles nach vorne zu werfen und im Gegenzug verpassten wir das 3:1. Nach Benedikt Bußmann und Florian Rahe landete der Ball bei Georg Michel, der den Ball leider mit Pech an den Innenpfosten schoss. Das wäre die Entscheidung gewesen. Auf der Seite des SV Uffeln entstanden weiterhin Torraumszenen nach Standards. Und da müssen wir bei einer Nachspielzeit von 8 Minuten cleverer agieren. Wir haben uns zu viele unnötige Fouls geleistet. Uffeln konnte daraus zwar nichts machen aber da haben wir uns unnötig selbst unter Druck gesetzt. Nach 98 Minuten war dann Schluss und die 3 Punkte verdient in unserer Hand.
Fazit:"Ein Temporeiches-Spiel mit kampfbetonter Herangehensweise welches einen verdienten Sieger gefunden hat." Warum ist der Sieg verdient? Uffeln war nicht schlechter. Sie haben 3 sehr gute Einzelspieler auf deren auch das Spiel ausgelegt ist. Diese haben wir nicht zur Entfaltung kommen lassen. Im Gegenzug hatten wir zu den 2 Toren zusätzlich mehr Chancen und einen Alutreffer. Neben dem Gegentreffer notiere ich 2 gute Chancen aufseiten des Gastes. Insgesamt gab es nicht viel Torszenen im Spiel. Der Schlüssel zum Sieg war bestimmt die Disziplin und die Laufarbeit die wir an den Tag gelegt haben. Alle haben Ihre Aufgabe erfüllt und Ihre Positionen gehalten. Wir haben den nötigen Biss reingebracht und keine Bälle verloren gegeben. Hervorheben muss ich einfach Ole Biekötter der nicht nur das Tor des Monats geschossen hat, sondern auch wieder eine starke Kampfbilanz und unermüdliche Laufarbeit zeigte. Die Defensive war richtig stark. Stellungsspiel stimmte und es wurden kaum Fehlpässe gespielt. Mit 31 Punkten richten wir nun den Blick weiter nach oben und wollen uns im oberen Tabellendrittel festsetzen. Kommenden Sonntag geht es dann beim BSV weiter.


