Niederlage gegen Tecklenburg 2

Sonntag haben wir mal so richtig in die Sch... gegriffen. Mit 2:5 ließen wir uns von Tecklenburg 2 abfertigen. Es gibt auch wenig zu berichten. Wir schossen unsere zwei Tore nach Standards und brachten sonst offensiv nichts aufs Parkett. Der Gast zeigte Biss, Zweikampfstärke, Passgenauigkeit und spielte schnelle Pässe dahin

Niederlage in Riesenbeck

Ein wenig unglücklich war die Niederlage in Riesenbeck schon. Wir hatten mehr Ballbesitz und waren auch spielerisch nicht schlecht unterwegs. Dass es trotzdem nicht gereicht hat, lag einfach daran das wir zum einen den letzten Zug zum Tor nicht hatten und zweimal einfach entscheidende Fehler gemacht haben. Wie der gastgebende

2:1 Sieg über Uffeln

Wie im Hinspiel wollten wir den Gegner früh unter Druck setzen und zu Fehlern zwingen. Die Zentrale sollte geklärte Bälle abfangen und den Angriff einleiten. Das funktionierte zunächst sehr gut, auch wenn es viel Laufarbeit erforderte. Uffeln hatte unter Druck, mühe sich spielerisch zu befreien. Befreiungsschläge oder Fehlpässe brachten uns

4:2 Sieg über Laggenbeck 2

Der Wille und der Ehrgeiz haben die Punkte gebracht. Gegen Laggenbeck 2 sahen wir auf Asche eins der typischen hoch und weit Spiele wie sie so oft schon auf roter Erde zu sehen waren. Wir machten ein richtig schlechtes Spiel und glichen uns dem Gast an, der sich Defensiv einstellte

Niederlage auf dem Dickenberg

Besser spät als nie. Allerdings gibt es wenig Gutes zu berichten da sich wenig auf dem Dickenberg ereignet hat. Der personelle Aderlass war des guten doch zu viel. Das annähernd gesamte Mittelfeld musste ersetzt werden. Entsprechend unstimmig war auch das Geschehen auf dem katastrophalen Rasenplatz. Damit hatten beide Mannschaften zu

3 Punkte gegen Teuto 3

3 erkämpfte Punkte in einem doch eher schwachem Spiel. Kein Vergleich gegen dem Spiel bei der ISV. Das war aber auch nicht zu erwarten. Viel Langholz und Zweikämpfe. Torabschlüsse waren Mangelware und wenn dann hatten wir diese. Leider vergaben wir auch einfach zu viele davon. In der ersten Halbzeit hatten

Markus Gripskamp holt 3 Punkte auf der Linie

In Hopsten machten wir keine gute Figur. Es war ein zerfahrenes Spiel, welches wenig Spielerisches bot, aber dafür viel Langholz. Die ersten Minuten waren wir wieder wie fast immer am Drücker und gingen durch Florian Rahe in Führung. Auch das 2:0 lag in der Lust als Robin Lünnemann über links

Schlappe in Steinbeck

Kurzerhand wurde das Heimspielrecht getauscht und in Steinbeck gespielt. Wieder ein neuer Untergrund, wieder Kunstrasen. Letztlich aber egal. Es sollte nicht unser Tag werden. Dass wir mit dem Ausfall von Benedikt Bußmann und Florian Rahe eine Menge Zweikampfstärke und Laufpower im Mittelfeld einbüßen, wussten wir vorher. Im Wesentlichen fehlte uns

4:1 Sieg gegen Teuto 2

Mit einer ganz starken Leistung belohnten wir uns im Derby gegen den Favoriten aus Riesenbeck mit einem verdienten 4:1 Sieg. Man of the Match war hierbei Georg Michel der einen lupenreinen Hattrick hinlegte und das an seinem Geburtstag. Wir setzten Riesenbeck direkt unter Druck, auf dem ganzen Feld. Gerade in

3:3 im spannenden Derby gegen Saerbeck 2

Starker Wind und Regen erschwerten das Spiel in Saerbeck und in der ersten Halbzeit hatten wir unsere Mühe, mit allen äußeren Einwirkungen und mit unserer eigenen Technik. Äußeren Einwirkungen, da der Gegenwind schwer zu berechnen war und Technik da wir viele Abspielfehler oder Stoppfehler machten. So geschehen beim ersten Gegentreffer



Am Donnerstagabend haben wir leider erneut eine Niederlage einstecken müssen. Unnötig, aber danach fragt nachher niemand. Grund dafür war unser Umgang mit den Chancen, die wir haben. Erst aber einmal waren wir in der Anfangsphase des Spiels nicht ganz wach. Einen Angriff klärten wir gleich zweimal halbherzig und der Ball sprang vor die Füße eines Steinbeckers der direkt die Kugel in die Maschen beförderte. Etwas, das uns einfach fehlt. Die erste Chance zu nutzen. Ab da waren dann auch alle wach und wir nahmen das Spiel in die Hand. Steinbeck setzte auch schnelle Angriffe bei Balleroberung und war damit auch durchaus gefährlich. Aber in Bedrängnis brachten Sie damit unseren Torwart Markus Gripskamp nicht. Unsere Abwehr machte ihren Job gut. Offensiv klappte es so weit auch insoweit, als wir uns drei ganz dicke Dinger erspielten, die wir aber ungenutzt ließen. Wenn wir auf den Keeper zulaufen, müssen wir im 1 gegen 1 einfach das Ding wegmachen. Keiner verfehlt mit Absicht, das weiß jeder, aber das ist einfach eine Qualität, die uns fehlt. Florian Rahe, Jan Nicklas Bahn und auch Christopher Vorbrink hatten gute Gelegenheiten. Nach der Pause erhöhten wir den Druck und Steinbeck beschränkte sich auf Konter. Weiterhin brachten Sie diese auch gut durch. Torgefahr entstand aber weiterhin nicht. Leider auch von unserer Seite nicht. Der letzte Pass kam nicht, teilweise aufgrund fehlender Anspielstationen. Da müssen wir uns den Vorwurf machen, dass wir zu unflexibel im Angriff standen. Wenn Steinbeck den Ball bekam, starteten sofort 2 Angreifer, wir warteten eher, was der Ballführende Spieler macht. Da fehlt uns ein einfach das Konterspiel. Kreuzen oder abklatschen lassen und starten. In der zweiten Halbzeit erhöhten wir den Druck. Der starke Benedikt Bußmann zeigte sich immer häufiger am gegnerischen Strafraum und dribbelte sich durch. Letztlich immer per Foulspiel gestoppt. Zumindest einmal sah es verdächtig nach Elfmeter aus. Benedikt Bußmann war es auch, der nach einem Eckball per Kopf das 1:1 erzielte. Alle hofften auf ein Drehen des Spiels, denn wir waren am Drücker. Aber dann tankte sich ein Spieler der Steinbecker durchs Mittelfeld und wir packten einfach nicht zu. Erst Markus Ahmann trennte ihn 20 Meter vor dem eigenen Tor vom Ball. Der Schiedsrichter sah ein Foulspiel. Da müssen wir eher einsteigen. Nicht nur, dass Markus Ahmann gelb sah, der Freistoß segelte auch am langen Pfosten ins Tor zur erneuten Führung der Steinbecker. Und da konnten wir auf einmal wieder wie gewohnt kämpfen. Wir wurden bissiger und setzten endlich unsere Stärken ein. Benedikt Bußmann und Florian Rahe sowie Markus Ahmann waren da sehr auffällig und gingen voran. Auch die Spieler von der Bank brachten richtig Feuer in die Partie und zeigten sich. Marvin Bärtels ging hinter jeden Ball hinterher und auch Christian Nieweg warf sich sofort in jeden Zweikampf. Hut ab. So wollen wir Euch sehen. Einige Eckbälle und auch 2 Strafstöße musste Steinbeck verteidigen. Der Torwart der Gastgeber rettete der Heimelf mit 3 Paraden das Ergebnis. Zum einen nach einem Distanzschuss von Florian Rahe den der Keeper um den Pfosten lenkte. Dann ein Freistoß von Marcel Diekmann ebenso. Jan Lüxmann traf per Freistoß die Latte. Die Zeit lief runter und Steinbeck behielt die Punkte.

Eine absolut vermeidbare Niederlage. Defensiv haben wir wenig zugelassen, aber am Anfang ein wenig geschlafen. Und da nutzte Steinbeck halt direkt seine Chance. Da lag auch der Unterschied. Der Gastgeber hatte 2 gute Chancen und 2 Freistöße aufs Tor. Daraus machte er 2 Tore. Wir haben 3 ganz dicke Chancen bereits in der ersten Halbzeit, 3 Freistöße aufs Tor und mehrere Ecken. Daraus machten wir nur 1 Tor. Unsere Erfolgsquote in der Offensive ist ausbaufähig und hat uns bereits einige Punkte gekostet. Wir haben Spieler, die Tore schießen können ja, aber der Knipser fehlt einfach. In den letzten 20 Minuten war Pfeffer in der Partie. So kennt man uns. Angriffslustig und bissig. Das müssen wir uns wieder aneignen. Jetzt gehen wir erst einmal in die Pause und haben mit dem 5. Tabellenplatz und 29 Punkten eine sehr gute Hinrunde gespielt. In Anbetracht der Punkte, die wir haben, liegen lassen, wäre durchaus mehr möglich gewesen. Wir haben uns gegen die Mannschaften von Oben behauptet und gegen keine verloren. Das müssen wir nun mitnehmen und darauf aufbauen. Auch an diesem Donnerstag fehlten mit Steffen Klaas, Thorben Welp, Jozséf Till, Christian Krüer und Gabriel Stallmeier Spieler, die man durch Umstellungen ersetzen musste. Spieler, die nachgerückt sind, haben sich empfohlen. Wir konnten Louis Henri Kamp begrüßen, der sein erstes Spiel für den SC Dörenthe machte. Er kommt von Westfalia Kinderhaus und hat eine längere Pause hinter sich. Er wird uns verstärken und zeigte sich direkt mit Übersicht und Ballsicherheit. Herzlich willkommen.

Völlig verdient gingen wir am Sonntag in Riesenbeck unter. Alle unsere Tugenden, die uns auszeichnen, fehlten uns in Riesenbeck . Wir wussten das Riesenbeck mit langen Bällen agiert und trotzdem stehen wir in der Anfangsphase so schlecht an den Gegenspielern, dass gleich die ersten Bälle hinter die Abwehr fliegen und Teuto angreifen kann. So fiel auch gleich der erste Gegentreffer. Mit Markus Ahmann, Markus Gripskamp und Gabriel Stallmeier mussten wir zwei Innenverteidiger plus Torwart ersetzen. Das gelang uns nur mittelmäßig. Stellungsfehler, ganz gefährliche Fehlpässe und Stoppfehler brachten den Gastgeber immer wieder in Ballbesitz. Und das teilweise im Aufbauspiel. Riesenbeck machte Druck und war bissiger. Vor allem in den Zweikämpfen, die uns normalerweise auszeichnen, machte uns Teuto 3 was vor. Ein langer Ball wurde in 12. Minute wieder unterschätzt, der Angreifer legte den Ball diagonal durch den Strafraum und ein allein gelassener Teutone schoss drauf. An Andre Krüer vorbei lag der Ball dann zum 2:0 im Tor. Offensiv hatten wir in den ersten 10 Minuten auch 2 Abschlüsse, die vielversprechend waren, aber danach sorgten wir kaum für Gefahr. Riesenbeck stand bei Ballgewinn schnell mit 3 Angreifern auf Verteidiger Höhe und wartete auf den langen Ball, um ins Laufduell zu gehen. Wir nahmen bei Ballgewinn Tempo raus und spielten hinten herum. Das gab dem Gastgeber immer Zeit, sich wieder zu stellen. Florian Rahe der bis dahin fast allein halbwegs Normalform zeigte, verkürzte dann auf 2:1 nach 30 Minuten. Er setzte sich allein über links durch und schob ein. Dies gab zunächst ein wenig Aufschwung, bis Riesenbeck das 3:1 nach einem Konter erzielte. Konter über links stramme Hereingabe und Andre Krüer griff irgendwie am Ball vorbei. Der mitgelaufene Angreifer bedankte sich unbehindert. In der zweiten Halbzeit wurden wir spielerisch besser, aber uns fiel nicht viel ein, um die Defensive der Riesenbecker zu überwinden. Unsere lang geschlagene Bälle fanden keinen Abnehmer, waren meistens auch zu lang. Offensiv verloren wir die Zweikämpfe gegen die Verteidiger und machten den Ball einfach nicht fest. Für das mögliche 3:2 hätte ein elf Meter sorgen können, der uns zustand. Steffen Klaas erlief einen Querpass und umspielte 2 Verteidiger. Einer hielt Steffen fest und zog ihn zu Boden. Nicht nur das es kein Strafstoß gab, Steffen wäre durch gewesen allein vor dem Torwart. Die nächste Fehlentscheidung war ein Foulspiel an Christian Krüer höhe der Mittellinie. Ein Riesenbecker trat ihn in die Hacken und Christian fiel zu Boden. Der Schiri ließ weiter laufen und ein schneller Pass brachte Riesenbeck vor unser Tor. Trockener Abschluss zum 4:1. Es waren einige ganz kuriose Entscheidungen des Schiris, die für Zündstoff sorgten. Aber daran hat es nicht gelegen. Wir haben in der Schlussphase das Spiel zwar an uns gerissen aber brachten nur durch 2 Freistöße von Steffen Klaas Torgefahr ins Spiel. Ein Freistoß landete am Pfosten und der zweite wurde gut vom Riesenbeck Torwart geklärt.

Auch wenn wir an diesem Sonntag wenig Glück mit dem Schiri hatten, hat es eindeutig nicht daran gelegen. In der ersten Halbzeit haben wir in der Verteidigung zu kapitale Fehler gemacht. Unterm Ball hergesprungen, am Ball vorbei gegriffen, den Angreifer durchgelassen oder auch Fehlpässe in den Fuß des Gegners. Die Frühe doppelte Führung hat den Gastgeber beflügelt. Wir haben bei langen Bällen schlecht gestanden und uns vor allem zu wenig untereinander geholfen. Riesenbeck war uns läuferisch überlegen und ging immer direkt auf den Ballführenden DSC Spieler. Bei Ballbesitz fackelten Sie nicht lange und schalteten schnell um. Die Galligkeit und der Biss in den Zweikämpfen hat uns gefehlt. Eigentlich zeichnet uns gerade das aus, aber an diesem Sonntag hat uns Teuto 3 den Schneid abgekauft und gewann sowohl die meisten Zweikämpfe als auch die zweiten Bälle. Riesenbeck hatte bestimmt auch Glück, dass wir heute 2-3 Spieler hatten, die einen rabenschwarzen Tag erwischten, aber trotzdem kam der Gastgeber zu Abschlüssen aus dem Spiel heraus, was uns kaum gelang. Wir hatten keine Ballsicherheit und waren zu ungefährlich. Daher ist der Sieg auch absolut verdient. Es war ein Spiegelbild des Spiels gegen Saerbeck 2. Nun ein paar Tage Pause ein vernünftiges Training und dann gegen Steinbeck noch einmal alles geben.

 

 

Doch schon sehr enttäuscht waren wir nach dem mageren 0:0 gegen Brochterbeck am Dienstagabend. Lokalderby, wieder zu 0 gespielt, alles gut. Spielerisch war das am Dienstag aber mal gar nichts. Eigentlich kennen wir den Bodenbelag bestens, wie natürlich auch der Gast, aber wir hatten Stoppfehler und Fehlpässe in unserem Spiel, dass sich so bei manchem Zuschauer die Haare aufstellten. Der Gast genauso. Auch der BSV war sehr schwach. Ob es am Dienstagabend am Platz oder was auch immer lag, weiß keiner. Die Anfangsphase war soweit ganz ok. Beide Mannschaften versuchten keine Fehler zu machen und ließen den Ball laufen. Die erste riesengroße Chance hatte dann unsere Elf. Aus kürzester Entfernung trafen wir aber nur die Latte. Im Gegenzug kurz später rutschte ein Ball durch und ein BSV Angreifer lief allein aufs DSC Tor zu. Sein Schuss ging aber drüber. Und im Wesentlichen war es das auch schon aus der ersten Halbzeit. Defensiv standen wir wieder sicher und ließen nichts zu. Offensiv brachten wir aber wenig auf die Kette und der Gast ließ ebenso nichts zu. Wir hatten in der ersten Halbzeit mehr Ballbesitz und das Geschehen spielte sich viel in der BSV Hälfte ab, ohne für Gefahr zu sorgen. Zu viele Fehlpässe teilweise ohne Druck sorgten immer wieder für Ballverluste. Wir ließen uns teilweise zu einfach vom Ball trennen. In der zweiten Halbzeit war keine Mannschaft besser oder hatte mehr Ballbesitz oder die besseren Chancen. Diese waren ohnehin Mangelware. Während der BSV nach einer Ecke per Kopf die Latte traf, liefen wir zweimal auf den BSV Kasten zu. Die größte Chance hatte wohl Florian Rahe in der zweiten Halbzeit, indem er einen Ball erlief und am glänzend parierenden BSV Keeper scheiterte. In der Schlussphase fehlte bei uns dann gänzlich die Ordnung. Offensiv standen wir zentral gar nicht mehr und so gab es auch keine Abnehmer für mögliche Flanken oder Pässe.

Fazit:"Das war mal Magerkost". Ein Unentschieden hilft ja bekanntlich kaum jemanden, aber wer weiß, wofür der Punkt noch gut ist. Defensiv haben wir wieder sehr gut gespielt und nichts zugelassen. Offensiv fehlten uns die Ideen und der Gast verteidigte unsere Ansätze weg. Vieles war einfach Stückwerk. Rein von Außen gesehen war dies ein grausames Fußballspiel. Spielfluss gab es eigentlich auf beiden Seiten gar nicht. Stoppfehler, Fehlpässe und lang geschlagene Bälle dominierten das Geschehen auf dem Feld. Es sah so aus, als wenn beide Mannschaften auf Asche nicht klarkommen würden. Für uns von der Tabelle her ein wenig ärgerlich, da alle anderen Mannschaften von oben gewonnen haben. Der Wille, das Spiel zu gewinnen und den Ehrgeiz will ich keinem absprechen. Alle haben gekämpft. Aber wir haben in den letzten Spielen deutlich besser zusammengespielt. Wenn wir das gute sehen, dann dass wir weiterhin ungeschlagen bleiben und die Serie nicht abgerissen ist. 6 Punkte sind noch zu vergeben, dieses Jahr. Die holen wir uns und dann sehen wir weiter. Auch wenn es nicht gut aussah, haben wir gekämpft und es hat halt vieles nicht geklappt. Sei es drum. Sonntag geht es weiter und dann machen wir es besser.

Kein Sieger im Topspiel. Die Tormaschine der Liga kam am Sonntag zu uns und wir wollten dem Gast den 3. Tabellenplatz streitig machen. Wir wussten natürlich um die Stärken des Gastes und spielten entsprechend. Das hat auch sehr gut geklappt und unsere Defensive hat dem Gast die Zähne gezogen. Ganze 3 Abschlüsse, die aufs Tor kamen, hat unsere Abwehr zugelassen. Unsere Offensive zeigte gute Ansätze und konnten sich ganze 5-mal durchsetzen. Das Chancenverhältnis nach dem Spiel stand also 5:3 Pro DSC. Die erste Chance hatte Christian Krüer der nach einem Freistoß den zweiten Ball bekam und 10 Meter vor dem Tor mit links neben her schoss. Es waren 13 Minuten gespielt. In der ersten Halbzeit wurde bereits mit hohem Tempo gespielt und Lienen versuchte mit Pässen in die Tiefe oder langen Bällen seine Angreifer einzusetzen. Damit kam unsere Defensive ganz gut zurecht. Ludwig Schmiemann löste seine Aufgabe sehr gut und hatte bei Ballbesitz die Ruhe weg. Mehrere male ließ er seinen Gegenspieler ins Leere laufen, wenn wir den Ball hinten raus spielten. Generell standen alle Verteidiger incl. Markus Gripskamp im Tor sehr gut und machten wenig Fehler. In der ersten Halbzeit müssen wir vermutlich den Lienenern etwas mehr Ballbesitz zugestehen. Das erste Tor des Tages schoss dann Rouven Hädrich. Wir eroberten uns den Ball in der gegnerischen Hälfte, Rouven wurde angespielt und er schoss direkt aus der Drehung. Aus gut 18 Metern schlug der Ball neben dem kurzen Pfosten ein. Das löste zunächst etwas die Spannung und das Spiel wurde mutiger. Aufpassen mussten wir ständig bei schnellen Kontern. Ein schmeichelhafter Freistoß 20 Meter halb links vor unserem Tor sorgte dann für den Ausgleich. Markus Ahmann ging samt Gegenspieler zum Kopfball hoch und Markus bekam den abgeprallten Ball an den Oberarm. Pfeift nicht jeder. Auch den Freistoß der zunächst von Markus Gripskamp gehalten wurden wir nicht bei jedem Schiri wiederholt. Unserer Meinung nach lag ein Stürmerfoul vor der Ausführung vor, da dieser unserem Verteidiger in die Hacken stolperte. Sei es drum. Der Freistoß wurde wiederholt und sehr stark an den langen Pfosten in die Maschen befördert. Es spielte sich viel im Mittelfeld ab und Lienen versuchte immer wieder den Ball hinter die Kette zu befördern. Das haben wir sehr gut verhindert. Auf beiden Seiten passten die Abwehrreihen auf, nicht den kleinen Fehler zu machen, der zum möglichen Gegentreffer führen könnte. Mit dem 1:1 ging es in die Pause.

In der zweiten Halbzeit wurden wir mutiger und setzten den Gast früher unter Druck. Da Lienen zunehmend direkte Pässe in die Offensive spielen wollte und wir im Mittelfeld gut in den Zweikämpfen standen, war es logisch früher draufzugehen. Das klappte auch so weit, dass der Gast dann häufiger klären musste, ohne das Spiel öffnen zu können. Nach einem schnellen Ballgewinn und Pass in den Lauf von Florian Rahe verpasste er leider das Tor um wenige Zentimeter. In Bedrängnis schob er am heraus eilenden Torwart vorbei. In einem ähnlichen Lauf scheiterte er am Keeper, der sich breit machte. Der Pass kam von Jozséf Till, der in der Zentralen zwei Gegner stehen ließ und in die Tiefe spielte. Nach einem Eckball verpasste auch der Torschütze zum 1:0 Rouven Hädrich aus 14 Metern. Der Ball wurde zunächst geklärt, dann wieder geflankt und der zweite Ball landete vor Rouvens Füßen. Der Gast blieb via Konter stets gefährlich, aber zwingender waren wir in der Phase des Spiels. Das 2:1 lag durchaus in der Luft. Spätestens bei einem Foulspiel an Jozséf Till, der in den Strafraum eindrang und von zwei Gegenspielern in die Zange genommen wurde. Er legte den Ball zwischen beide hindurch und einer ließ das Bein stehen. Ziemlich klare Sache und im Strafraum. Der Pfiff blieb aus. "Da haben se aber Glück gehabt", sagte ein Lienener Fan älteren Semesters, der neben uns stand. ABER wenn du sie nicht machst... Es war aber auch so, dass dies die einzigen Chancen waren, die wir hätten machen können. Beide Abwehrreihen machten Ihre Sache sehr gut. Dann kam der besagte Konter. Alle waren aufgerückt, der Ball ging verloren und wurde direkt hinter unsere Abwehr geschlagen. Der Angreifer war schneller und hob den Ball über den heraus eilenden Markus Gripskamp zum 1:2. Zum Glück warf uns dieser Treffer nicht allzu sehr zurück. Es wurde aber sehr schwer, da sich Linenen nun bereits ab der 70. Minute bei allen Gelegenheiten sehr viel Zeit nahm. Auch war jedes Foulspiel begleitet von Behandlungsphasen. Letztlich egal, wird eh nachgespielt. Und das wurde es auch. Wir wechselten offensiv und drückten auf den Ausgleich, ohne zu guten Chancen zu kommen. Lienen verteidigte und das auch teilweise konsequent. Weiterhin mussten wir aufpassen, dass ein langer Ball nicht durchrutscht. Die Nachspielzeit war bereits angebrochen und das Spiel war weiterhin offen. Eine Hereingabe wurde vom Gast halb geklärt, zwei Lienen Spieler gingen zum Ball und ein DSC Akteur störte. Der Ball sprang hoch und ein Linener bekam ihn an den Arm, der nicht anlag. Im Zweikampf mit unserem Spieler fiel der zweite Gästespieler und forderte Foulspiel. Da hatte der Schiri aber bereits gepfiffen. Die Lienener dachten, es hätte Foulspiel gegen Dörenthe gegeben, Jozséf Till legte den Ball allerdings direkt auf den Elf Meter Punkt, so wie einige DSC Fans auch Handspiel riefen. Und so hatte es auch der Schiedsrichter gesehen. Er hatte das Handspiel gepfiffen. Klar, dass es unendliche Diskussionen gab. Hätten wir bestimmt auch in der Szene in der Nachspielzeit gemacht. ABER nicht mit der Vehemenz. Vor allem auch nach dem Spiel. Aber zunächst versenkte Jozséf Till den Strafstoß zum 2:2. Diskussionen ohne Ende nach dem Spiel, aber auch die zwei Lienen Fans, die neben uns standen, sagten, dass das 2:2 absolut gerecht ist und uns ja auch ein Elf-Meter im Spiel beim Stand von 1:1 nicht gegeben wurde.

Das Spiel war schnell, das Spiel war umkämpft. Spielerisch war es auf rutschigem Untergrund nicht das beste Spiel, aber es war bis zur letzten Minute spannend. Entscheidend war, dass wir über die ganze Spieldauer konzentriert waren und unser Ding durchgezogen haben. Wir haben aus dem Spiel einen Treffer zugelassen und einen sehr guten Freistoß reinbekommen. Die Offensive der Lienener hatte kaum Chancen. Unsere geschlossene Defensivleistung hat wieder den Rückhalt gebracht, den wir brauchen. Die Verteidiger um Markus Ahmann und vor Markus Gripskamp haben sehr gut zusammen gespielt und Ihre Aufgaben souverän gemeistert. Das Mittelfeld hatte spielerisch gegenüber dem Gast leichte Feldvorteile vor allem in der zweiten Halbzeit. Offensiv haben wir uns die Chancen erarbeitet. 5 sehr gute Chancen habe ich auf dem Zettel. Da fehlt uns einfach noch das Glück davon noch 1 oder 2 wegzumachen. Kriegen wir aber den Elf-Meter und machen das 2:1 ... . Unsere Abwehrleistung und unser Zweikampfverhalten war heute wieder richtig gut. Wir sind das Tempo mit gegangen und haben unser Spiel gemacht. Und wieder wäre ein Sieg durchaus möglich gewesen. Nun haben wir eine kurze Pause und dann steht der nächste Kracher auf roter Erde an. Dienstag ist der BSV zu Gast.

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